ABLAUF DER OPERATION
Der Laser modelliert das Gewebe
Gesteuert durch den Computer modelliert das kühle Laserlicht des Lasers nun sanft die Behandlungszone. Ein schmaler, 1-2 mm breiter Strahl berührt das Auge mit Lichtgeschwindigkeit so, dass er dem Auge erlaubt, sich zwischen den Impulsen zu erholen. Selbst minimale Bewegungen des Auges werden dabei sofort erkannt und berücksichtigt. Es entsteht eine äußerst glatte Hornhautoberfläche, die präzise nach Ihrem individuellen Maß Ihre Fehlsichtigkeit aufhebt. Der ganze Vorgang dauert wenige Minuten.
Kraft der Selbstheilung
Direkt nach dem Lasern wird das Hornhautdeckelchen wieder zurückgeklappt. Es schmiegt sich an den Augapfel. Dabei deckt es die behandelte Fläche wie ein körpereigenes Pflaster ab. Der Chirurg muss den Schnitt nicht vernähen, das Auge heilt sich selbst. Direkt nach dem Eingriff ist das Bild dieses Auges etwas unscharf und der Patient hat zunächst das Gefühl, einen kleinen Fremdkörper im Auge zu haben.
Nach rund drei Stunden lässt diese Irritation nach. Das Auge fühlt sich wieder natürlich an. Direkt nach der Operation kontrollieren wir Ihr Auge nochmals. Dann können Sie auch schon ohne störenden Verband nach Hause gehen! Am Tag nach der OP können Sie ohne Brille schon fast wieder normal sehen. In den ersten Wochen kann sich das Sehvermögen noch geringfügig anpassen, dauerhafte Stabilität wird meistens schon nach vier bis sechs Wochen erreicht. Selbstverständlich führt Dr. Fischer die Kontrolle nach der OP persönlich durch.
Im Nachsorgeset, das Sie in der Apotheke erhalten, finden Sie Augentropfen, die Sie bitte während der ersten Woche regelmäßig anwenden, und einen durchsichtigen Verband. Er schützt das Auge während der Nacht, damit Sie es nicht versehentlich reiben. Tagsüber brauchen Sie ihn nicht. Wir bitten Sie darauf zu achten, dass kein Wasser in das operierte Auge gerät. Und bitte daran denken: gönnen Sie Ihrem Auge eine "reibungslose" Phase.
